Problemhunde-Seminar


Ein Hund der Probleme macht, ist damit beschäftigt, seine Probleme zu lösen!

Oftmals werden Hunde, die bestimmte Verhaltensweisen aufweisen, als Problemhunde bezeichnet. Solche Verhaltensweisen sind z.B.:

  • Ziehen an der Leine
  • Aggressivität gegenüber Menschen oder Hunden (mit oder ohne Leine)
  • „Verjagen“ von Joggern, Radfahrern oder Autos
  • ausgeprägtes Jagdverhalten
  • „schlechtes“ Benehmen, wenn Besuch kommt
  • wenn sie allein gelassen werden bellen, jaulen und
  • heulen sie oder die Hunde zerstören die Wohnung

Dieses Verhalten zeigt der Hund nicht, um uns Menschen zu ärgern. Er hat sich dieses Verhalten angeeignet, um seine eigenen Probleme zu lösen oder zu kompensieren.

Man kann mit diversen Hilfsmitteln und speziellen Methoden (versuchen) dieses, uns störende Verhalten zu unterdrücken. Leider werden somit die Probleme des Hundes nicht gelöst und somit die Ursache für dieses Verhalten beseitigt. Solche Unterdrückung bleibt nicht ohne Folgen:

  • Krankheiten entstehen (Hautprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc.)
  • Neue Verhaltensprobleme bauen sich auf

Deshalb ist es unser Bestreben, diese Ursachen zu erkennen und zubeseitigen, damit Mensch und Hund ein schöneres Leben führen können. Solche Ursachen sind z.B.:

  • der Hund ist Überfordert
  • der Hund ist unterfordert
  • Probleme in der Verständigung zwischen Mensch und Hund
  • falsches Verständnis bezüglich der Bedürfnisse des eigenen Hundes
  • negative Erlebnis die der Hund gemacht und falsch Verknüpft hat

Zitat

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.
Heinz Ruehmann